Konzertarchiv

31. Mai 2017, 19:00
Klavierabend Pavel Kaspar
Münchner Künstlerhaus (Festsaal)
Wer Beethovens fulminante Waldstein-Sonate zum ersten Mal hört, wird erstaunt sein –eine derartige Wucht, konzertanter Anspruch und Intensität, dargeboten von nur einem Instrument! Filigraner, doch nicht weniger ergreifend präsentieren sich dagegen Chopins Nocturnes, seine wunderbar elegisch-schwermütigen Charakterstücke. Die frische Brise des Nordmeers weht uns schließlich in Smetanas „Am Seegestade“ entgegen, während mit der Klavierfassung von Gershwins „Rhapsody in Blue“ das Jazz-Feeling der 1920er Jahre aufkommt. Im Zentrum des Abends steht das Klavier – wie vielseitig es ist, zeigt sich erst recht, wenn es von dem „Pianisten mit dem Feuer in den Händen“ (Münchner Merkur) gespielt wird: Pavel Kaspar.

Programm:

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 21 C-Dur, Op. 53 „Waldstein“
Frédéric Chopin: Ballade Nr. 1 g-Moll, Op. 23
Nocturne F-Dur, Op. 15 Nr. 1
Nocturne c-Moll, Op. 48 Nr. 1
Bedřich Smetana: Konzertetüde gis-Moll, Op. 17
„Am Seegestade - eine Erinnerung“                      
George Gershwin: Three Preludes
Rhapsody In Blue  - Piano solo version

Pianist: Pavel Kaspar
30. April 2017, 11:00
Matinée der Meisterwerke
Herkulessaal der Residenz München
Moderne meets Baroque – so könnte man die „Capriol Suite“ (1928) des Engländers Peter Warlock kurz beschreiben, der in seiner berühmtesten Komposition Tänze aus der Zeit Queen Elizabeths I. kurzerhand in ein modernes musikalisches Gewand steckt. Modernität und Tradition verbindet auch Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, das auf der einen Seite an die großen Werke Mozarts anschließt, anderseits mit seinen sinfonischen Merkmalen die Entwicklung der Gattung im 19. Jahrhundert vorwegnimmt: Das Klavier wird vom Instrument der Salons zum Protagonisten der großen Konzertsäle. Für die Aufführung im intimen, geselligen Rahmen ist Mozarts „Lodronische Nachtmusik“ gedacht. Es handelt sich um ein Stück, das der junge Komponist im Auftrag der wohlhabenden Familie Lodron in Salzburg komponierte – ein Glanzlicht Mozartscher Kammermusik, das passagenweise sinfonische Züge annimmt.  

Programm:

Peter Warlock: Capriol Suite
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Wolfgang Amadeus Mozart: 1. Lodronische Nachtmusik KV 247

Klavier: Pasquale Iannone
Dirigent: Franz Schottky
19. März 2017, 11:00
Orgel- & Orchestermatinée
Herkulessaal der Residenz München
Die Orgel gilt als die Königin der Instrumente. Dennoch gibt es nur wenige Orchesterwerke, in denen ihre majestätische Klangfarbe zur Geltung kommen kann. Umso sensationeller ist das Experiment des Franzosen Francis Poulenc, der 1938 mit seinem Konzert für Orgel, Streicher und Pauke ein Feuerwerk großartiger Klangeffekte schuf. Als Meister der Instrumentierung und einzigartiger Tonmalerei zeigt sich auch der tschechische Komponist Bedřich Smetana mit seinem Werk „Die Moldau“, das den Lauf des Flusses von den Quellen bis zur Mündung schildert – eines der wohl bekanntesten programmusikalischen Stücke der Musikgeschichte. Im selben Jahr wie „Die Moldau“, nämlich 1875, wurde auch die „Streicherserenade E-Dur“ von Smetanas damals noch völlig unbekannten Landsmanns Antonín Dvořák uraufgeführt – eine anmutige Bearbeitung böhmischer Melodien, in der sich romantische Melancholie und temperamentvolle Lebenslust verbinden.

Programm:

Francis Poulenc: Konzert für Orgel, Streicher und Pauken g-Moll
Bedřich Smetana: Die Moldau
Antonín Dvořák: Streicherserenade E-Dur op. 22

Orgel: Stefan Moser
Dirigent: Franz Schottky
19. Februar 2017, 11:00
Matinée der Virtuosen
Herkulessaal der Residenz München
„Wenn das Publikum bei der Aufführung meiner Werke lächelt oder direkt lacht, so bereitet mir das große Befriedigung“, sagte Schostakowitsch einmal. Passende Worte gerade im Blick auf sein Konzert für Klavier, Trompete und Orchester. Voller Humor und Esprit steckt dieser Geniestreich des jungen russischen Komponisten. In seiner Orchestersuite „Aus Holbergs Zeit” verzaubert der Norweger Edward Grieg barocke Tänze in romantische Streicherklänge, während Giuseppe Verdi die düstere Ouvertüre zu seiner Krimi-Oper „Die Macht des Schicksals“ mit  „Schicksalsschlägen” des Tutti eröffnet. Liebe, Fluch und Vergeltung – dies sind die großen Motive der Oper, die Verdi hier in meisterlicher Weisen zusammenführt.

Programm:

Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu „Die Macht des Schicksals”
Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Orchester Nr. 1 op. 35
Guillaume Lekeu: Adagio für Streichorchester op. 3
Edvard Grieg: Holberg-Suite op. 40

Klavier: Alberto Ferro
Trompete: Paolo Fazio
Dirigent: Franz Schottky
15. Januar 2017, 11:00
Neujahrsmatinée
Herkulessaal der Residenz München
Auf dem Programm unserer Neujahrskonzerte stehen der wohl berühmteste Jahresreigen der Musikgeschichte - Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ sowie die schönsten Melodien von Johann Strauß Sohn: Starten sie mit feurig-spritzigen Polkas und charmanten Klassikern des Walzerkönigs wie dem „Wein, Weib und Gesang“ oder „An der schönen blauen Donau“ feierlich und schwungvoll in das Neue Jahr!

Programm:

Antonio Vivaldi: Die Vier Jahreszeiten op. 8 Nr. 1 - 4
Johann Strauß (Sohn):
Wein, Weib und Gesang op. 333, Walzer
Explosionspolka op. 43
Accelerationen op. 234, Walzer
Liebesbotschaft Galopp o. Op
An der schönen blauen Donau, Walzer

Violine: Aiman Mussakhajayeva
Dirigent: Franz Schottky
13. Januar 2017, 19:00
Neujahrskonzert
Barocksaal in Tegernsee
Auf dem Programm unserer Neujahrskonzerte stehen der wohl berühmteste Jahresreigen der Musikgeschichte - Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ sowie die schönsten Melodien von Johann Strauß Sohn: Starten sie mit feurig-spritzigen Polkas und charmanten Klassikern des Walzerkönigs wie dem „Wein, Weib und Gesang“ oder „An der schönen blauen Donau“ feierlich und schwungvoll in das Neue Jahr!

Programm:

Antonio Vivaldi: Die Vier Jahreszeiten op. 8 Nr. 1 - 4
Johann Strauß (Sohn):
Wein, Weib und Gesang op. 333, Walzer
Explosionspolka op. 43
Accelerationen op. 234, Walzer
Liebesbotschaft Galopp o. Op
An der schönen blauen Donau, Walzer

Violine: Aiman Mussakhajayeva
Dirigent: Franz Schottky
 
11. Dezember 2016, 11:00
Festliche Adventsmatinée
Münchner Künstlerhaus (Festsaal)
Arcangelo Corellis eindrucksvolles Concerto grosso op. 6, „fatto per la notte di Natale“, zur Weihnacht komponiert, gehört zu den Meisterwerken barocker Instrumentalmusik. Berühmt wurde es vor allem durch den letzten Satz, eine anmutige Pastorale, die das Schalmeienspiel und den Gesang der Hirten an der Krippe in die Sprache des barocken Klangkörpers  verwandelt.
Mit Lorenzo Gaetano Zavateris Concerto pastorale op. 1 Nr. 10 und Carl Philipp Emanuel Bachs Flötenkonzert d-Moll stehen zwei weitere Glanzstücke barocker Instrumentalmusik auf dem Programm. Den Abschluss bildet ein spätromantischer Zyklus von Carl Reinecke: Seine programmmusikalischen 12 Tonbilder für Streicher greifen auf Sololieder und Stücke aus Märchenopern zurück.

Programm:
 
Weihnachtliche Meisterwerke aus Barock und Romantik:  
Arcangelo Corelli: Weihnachtskonzert op. 6 No. 8
Antonio Vivaldi: Flötenkonzert d-Moll
Lorenzo Gaetano Zavateri: Concerto pastorale op. 1 Nr. 10
Carl Reinecke: 12 Tonbilder für Streicher
 
Flöte: Yuting Huang
Dirigent: Franz Schottky
09. Dezember 2016, 19:00
Festliches Adventskonzert
Barocksaal in Tegernsee
Arcangelo Corellis eindrucksvolles Concerto grosso op. 6, „fatto per la notte di Natale“, zur Weihnacht komponiert, gehört zu den Meisterwerken barocker Instrumentalmusik. Berühmt wurde es vor allem durch den letzten Satz, eine anmutige Pastorale, die das Schalmeienspiel und den Gesang der Hirten an der Krippe in die Sprache des barocken Klangkörpers  verwandelt.
Mit Lorenzo Gaetano Zavateris Concerto pastorale op. 1 Nr. 10 und Carl Philipp Emanuel Bachs Flötenkonzert d-Moll stehen zwei weitere Glanzstücke barocker Instrumentalmusik auf dem Programm. Den Abschluss bildet ein spätromantischer Zyklus von Carl Reinecke: Seine programmmusikalischen 12 Tonbilder für Streicher greifen auf Sololieder und Stücke aus Märchenopern zurück.

Programm:
 
Weihnachtliche Meisterwerke aus Barock und Romantik:  
Arcangelo Corelli: Weihnachtskonzert op. 6 No. 8
Antonio Vivaldi: Flötenkonzert d-Moll
Lorenzo Gaetano Zavateri: Concerto pastorale op. 1 Nr. 10
Carl Reinecke: 12 Tonbilder für Streicher
 
Flöte: Yuting Huang
Dirigent: Franz Schottky
20. November 2016, 11:00
Große Orchestermatinée mit dem Hangzhou Philharmonic Orchestra
Herkulessaal der Residenz München
Das Hangzhou Philharmonic Orchestra hat sich in den letzten Jahren als eines der führenden Sinfonieorchester Chinas etabliert. Doch auch die internationale Musikszene ist mittlerweile auf das junge, hochambitionierte Ensemble aus der Kulturmetropole Hangzhou, etwa 200 km südwestlich von Shanghai gelegen, aufmerksam geworden.  Musikalische Zusammenarbeit erfolgte bereits mit Klassik-Stars wie Krzysztof Penderecki, Gidon Kremer, Lang Lang und Midori Gotō. Erste Tourneen führten das Orchester in die großen Konzertsäle Chinas, der USA und nun auch Europas. Für ihr Deutschland-Debüt haben die Philharmoniker unter der Leitung von Maestro Yang Yang ein Programm mit drei fantastischen Höhepunkten spätromantischer Orchestermusik ausgewählt: Richard Wagners monumentale Tannhäuser-Ouvertüre, gefolgt von Liszts Klavierkonzert Nr. 1, in der Sinfonische Dichtung und Konzertform verschmelzen, und schließlich  Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 – bekannt für ihr melancholisches Schicksalsmotiv.

Programm:

Richard Wagner: Ouvertüre zu „Tannhäuser”
Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Pianist: Haochen Zhang
Dirigent: Yang Yang
23. Oktober 2016, 16:00
dacapo präsentiert junge Solisten
Münchner Künstlerhaus (Festsaal)
Lernen Sie die Klassik-Stars von morgen kennen: Jördis Bergmann (22), Valentin Hammerl (21) und Christoph Preiß (15) gehören zu den größten Talenten, die derzeit die deutsche und internationale Klassik-Szene begeistern. Sie sind mehrfache Preisträger wichtiger Wettbewerbe, haben bereits mit renommierten Künstlern und Orchestern zusammengearbeitet. Das Entscheidende ist jedoch: die drei Nachwuchskünstler tragen begeisternde Musikalität auf die Bühne, vereinen technische Disziplin mit Spontaneität und Euphorie. Auf dem Programm stehen Bravourstücke für Violine und Klavier: Camille Saint-Saëns Violin-Virtuosenstück Introduction et Rondo Capriccioso, Haydns Trompetenkonzertin in Es-Dur  sowie der kontrastreiche erste Satz aus Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur.
Mit der Sinfonie Nr. 4, die Robert Schumann als die „romantischste“ aller Sinfonien Beethovens bezeichnet hat, gibt es zum krönenden Abschluss des Konzerts noch einmal den vollen Orchesterklang zu hören.


Programm:

Joseph Haydn: Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob.VIIe:1
Camille Saint-Säens: Introduction et Rondo Capriccioso op. 28
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19, daraus 1. Allegro con brio
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Violine: Jördis Bergmann
Trompete: Valentin Hammerl
Klavier: Christoph Preiß
Dirigent: Franz Schottky

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