Die Geschichte


Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 konnte sich die Kammerphilharmonie ein großes Stammpublikum aufbauen und einen festen Platz im reichhaltigen Kulturleben Münchens sichern. Ihre eigene Abo-Reihe (seit 2015) spielt die Kammerphilharmonie im Herkulessaal in der königlichen Residenz, Sonderkonzerte und Kammerkonzerte finden auch im Gasteig und im Festsaal des Münchner Künstlerhauses statt.
Auch auswärts entwickelt sich das Orchester zu einem gefragten Gastensemble, wie Einladungen zum Plassenburg Open-Air oder zum Internationalen Musikfestival von Český Krumlov zeigen.

Zahlreiche international bekannte Solisten wie Natalia Gutman, Alberto Ferro oder Kartal Karagedik konzertieren mit dem Ensemble, das auch regelmäßig hochbegabte Nachwuchssolisten sowie Gastdirigenten einlädt.

Gründer, Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Kammerphilharmonie dacapo ist Franz Schottky, der zu den letzten und engsten Schülern der Dirigentenlegende Sergiu Celibidache gehört. In einer Tradition, die bis auf Celibidaches Mentor Wilhelm Furtwängler zurückreicht, steht der außergewöhnlich volle und dabei stets transparente „deutsche“ Orchesterklang der Kammerphilharmonie. Die große Musizierfreude und die spürbar familiäre Atmosphäre im Ensemble rufen immer wieder ein begeistertes Echo bei Publikum und Presse hervor.

Die Kammerphilharmonie dacapo pflegt ein breites Repertoire, das von „historisch informiert“ gespieltem Barock über Klassik und Romantik bis in die Moderne reicht. Hinzu kommen Uraufführungen wie die „Vier Lieder nach Rückert und Poe“ von Moritz Eggert oder die vom Orchester in Auftrag gegebene „Sinfonietta“ von Vladimir Genin. Seit einigen Jahren tritt die Kammerphilharmonie auch als Ballettorchester auf, und auch Opern spielt das Ensemble mit Begeisterung: „Hänsel und Gretel“ z.B. fand sowohl im Rahmen des Münchner Projekts „Oper in Schulen“ wie auch in zahlreichen bayerischen Theatern großen Anklang.

Einen besonderen Akzent setzt die Kammerphilharmonie dacapo auf die Neu- und Wiederentdeckung von Werken der Spätromantik und des frühen 20. Jahrhunderts. Hierzu zählen u.a. Schauspielmusiken von Sibelius oder Serenaden von Reinecke, Roussel oder Nielsen, die beim Publikum auf große Zustimmung stoßen, da sie immer zusammen mit bekannteren Werken wie z.B. Violinkonzerten von Mozart, Ouvertüren von Mendelssohn oder Sinfonien von Haydn, Beethoven oder Brahms präsentiert werden. Die Konzerte werden von Chefdirigent Franz Schottky mit kurzen einführenden Worten moderiert. Je nach Werk spielt die Kammerphilharmonie bei den rund 10 Programmen pro Saison in einer flexiblen Stärke von 14 - 65 Musikern.

www.kammerdacapo.de
 

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