Matinée der Arien - Von Mozart bis Johann Strauss

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11:00 Uhr | Sonntag | 26. Oktober 2014
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Mit einer Matinée im festlichen Ambiente des Münchner Herkulessaals eröffnet die Kammerphilharmonie dacapo München in voller sinfonischer Stärke von rund 65 Musikern ihre neue Spielzeit. Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Franz Schottky präsentieren acht junge Sängerinnen und Sänger Arien und Ensembles aus bekannten Opern und Operetten. Sie alle sind vielversprechende Nachwuchstalente und Stipendiaten der sic itur ad astra (siaa) foundation aus Vaduz (Liechtenstein), die junge Solisten auf ihrem Weg in eine internationale Karriere begleitet und diesen besonderen Event durch ihre großzügige Unterstützung möglich gemacht hat.
 
 


Programm:

Giuseppe Verdi: „Brindisi“ aus „La Traviata“
Jacques Offenbach: Barcarole aus „Les contes d’Hoffmann“
Wolfgang Amadeus Mozart: „Der Vogelfänger bin ich ja“ aus „Die Zauberflöte“
Georges Bizet: Seguidilla aus „Carmen“
Franz Lehár: „Freunde, das Leben ist lebenswert” aus „Giuditta“
Giacomo Puccini: Musetta-Walzer aus „La Bohème”

Otto Nicolai: „Als Büblein klein an der Mutterbrust“ aus „Die lustigen Weiber von Windsor“
Johann Strauss: „Wiener Blut“ aus „Wiener Blut“
Gioachino Rossini: „Una voce poco fa“ aus „Il barbiere di Sevilla“
Wolfgang Amadeus Mozart: „La ci darem la mano” aus „Don Giovanni”
u.v.m.


Dirigent: Franz Schottky

Solisten:

       Cassandra Wyss (Sopran)
Cassandra Wyss, 1993 in Lugano geboren, gilt als hoffnungsvolles Nachwuchstalent der aktuellen Pianisten-Szene und ist darüber hinaus eine begabte Sopranistin. Nach dem Studium am Mozarteum Salzburg führten zahlreiche Konzertreisen die junge Ausnahmekünstlerin durch Europa und Asien. Große Aufmerksamkeit erlangte ihr Debüt-Album des Labels Capriccio. Hier erwies sie sich als „ebenso kraftvolle wie behutsam lauschende Interpretin“ (FAZ 249/2012) der Klavierwerke des schwedischen Spätromantikers Wilhelm Stenhammar.
 
       Brigitta Simon (Sopran)
Die junge Sopranistin Brigitta Simon stammt aus Budapest und begann 2006 ihr Gesangsstudium im Konzertfach an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. 2009 war sie Finalistin des Wettbewerbs „Placido Domingo’s Operalia”, woraufhin sie von Placido Domingo als Gastsolistin und Duettpartnerin zu seinem Konzert nach Pécs eingeladen wurde. 2010 feierte sie beim Musikfestival Steyr als „Zerlina” in Mozarts „Don Giovanni“ ihr Operndebüt. 2011 war sie Mitglied des „Young Artist Program” von Placido Domingo in Valencia. 2013 debütierte sie als „Königin der Nacht“ auf der Studiobühne der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
 
       Salina Aleksandrova (Mezzosopran)
Die Mezzosopranistin Salina Aleksandrova wurde in Sofia, Bulgarien geboren. Nach dem Studium in Sofia begann sie 2008 ihr Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie konzertierte als Solistin erfolgreich in Bulgarien, Italien, Österreich und in der Ukraine. An der Wiener Volksoper war sie in „Hänsel und Gretel“ zu hören, 2012 nahm sie an der Japan-Tournee der Wiener Staatsoper mit der Oper „Anna Bolena“ von G. Donizetti teil, im Sommer 2013 war sie für die Salzburger Festspiele engagiert.
 
       Martin Piskorski (Tenor)
Der junge Wiener Tenor Martin Piskorski war Alt-Solist bei den Schubert Sängerknaben Wien, mit denen er zahlreiche Konzertreisen ins In- und Ausland unternahm. Seit 2009 studiert er Sologesang an der Universität für darstellende Kunst und Musik Wien. Er ist Mitglied des „Young Singers Project“ der Salzburger Festspiele, wo er als Tamino in der „Kinderzauberflöte“ und als Conte di Lerma/Araldo Reale in „Don Carlo“ zu sehen und hören war. 2014 singt er unter anderem die Partie des Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“ im Schlosstheater Schönbrunn.
       Kartal Karagedik (Bariton)
Kartal Karagedik wurde 1984 in Izmir/Türkei geboren. Seine Ausbildung im Liedgesang erhielt er bei Hans-Joachim Gallus, das italienische Repertoire studierte er bei Paolo Ballarin, der u.a. auch Pavarotti und Carreras unterrichtete. Kartal Karagedik gewann zahlreiche Preise, u.a. 2007 den 1. Preis beim Liedwettbewerb der Güzin-Gürel-Stiftung in Istanbul, 2008 einen Sonderpreis beim 59. Internationalen Opernwettbewerb in Como und den Sonderpreis des Stadttheaters Klagenfurt beim Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien. Bühnenerfahrung sammelte er u.a. als Schaunard („La Bohème“) an der Staatsoper in Izmir und als Riccardo („I Puritani“) am Teatro Comunale in Bologna sowie in der Titelrolle von Verdis „Falstaff“ in Como. In der Titelrolle von Mozarts „Don Giovanni“ gab er in der Spielzeit 2009/2010 seinen Einstand als Ensemblemitglied des Theaters Magdeburg.
       Rafael Fingerlos (Bariton)
Rafael Fingerlos wurde in Tamsweg/Salzburg geboren. Im Oktober 2013 schloss er sein Masterstudium Sologesang am Konservatorium Wien mit Auszeichnung ab. Der junge Bariton ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe (u.a. mehrfacher Preisträger „Prima la musica“; Preisträger Fideliowettbewerb 2012, Gewinner des „Musica Juventutis“ Vorsingens 2013 am Wiener Konzerthaus). Im Sommer 2012 war er in der Titelpartie von Michael Haydns „Der Bassgeiger“ im Rahmen der Teatro Barocco Festspiele in Altenburg und 2011 als Conte Almaviva in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ im Rahmen des Nachwuchsprojektes „Der österreichische Opernnachwuchs stellt sich vor“ in Wien zu sehen. Im Dezember 2013 erschien seine erste CD-Einspielung („Eine musikalische Kurzgeschichte“).
 
       Aleksander Kamedulski (Bariton / Bassbariton)
Der 19-jährige Bariton Aleksander Kamedulski stammt aus Nieszawa/Polen. Bereits als Kind stand er am Teatr Impresaryjny in Wloclawek auf der Bühne und entwickelte hier seine Leidenschaft für die Oper. Seit 2013 studiert er Gesang an der Musikhochschule in Bydgoszcz. Trotz seines jungen Alters verfügt er über erstaunliche Bühnenerfahrung, trat in zahlreichen europäischen und asiatischen Ländern als Solist auf und konnte sein Talent mehrfach bei den polnischen Opernfestspielen in Kutno und in Ciechocinek unter Beweis stellen.
 
       Florian Köfler (Bass)
Der junge österreichische Bass Florian Köfler wurde 1990 in Tirol geboren. Nach der Matura begann er 2010/11 sein Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Prof. Karlheinz Hanser. Erste professionelle Bühnenerfahrung sammelte er bei den Osterfestspielen Salzburg als Substitut der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. Im Rahmen seines Studiums war er im Juli 2012 als Bartolo in „Le nozze di Figaro“ im Schlosstheater Schönbrunn zu hören. Im August 2013 hat er dort erstmals den Figaro in „Le nozze di Figaro“ interpretiert, 2014 singt Florian Köfler unter der musikalischen Leitung von Christoph Ulrich Meier den Masetto in Mozarts „Don Giovanni“ in einer Inszenierung von Reto Nickler.


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