Historie

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Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 konnte sich die Kammerphilharmonie dacapo München ein großes Stammpublikum und damit einen festen Platz im reichhaltigen Kulturleben der Bayerischen Landeshauptstadt sichern.
Hauptveranstaltungsorte der Konzerte sind der weltberühmte Gasteig, der Herkulessaal in der königlichen Residenz sowie - ebenfalls zentral gelegen - der Festsaal des Münchner Künstlerhauses. Auch auswärts entwickelt sich das Orchester zu einem gefragten Gastensemble, wie die Einladungen zum Plassenburg Open-Air in Kulmbach 2015 oder zum Internationalen Musikfestival von Český Krumlov 2014 zeigen.
 
Zahlreiche international bekannte Solisten wie Natalia Gutman, Jan Simon oder Massimo Mercelli konzertieren mit dem Ensemble, das auch regelmäßig Gastdirigenten einlädt. Auch hochbegabte Nachwuchssolisten sind oft zu hören, so z.B. Brigitta Simon, Kartal Karagedik und Alberto Ferro.
 
Gründer, künstlerischen Leiter und Chefdirigent von dacapo ist Franz Schottky, der zu den letzten und engsten Schülern der Dirigentenlegende Sergiu Celibidache gehört. In dieser Tradition, die auf Celibidaches Lehrer Wilhelm Furtwängler zurückreicht, steht der außergewöhnlich volle und dabei stets transparente „deutsche“ Orchesterklang der Kammerphilharmonie. Immer wieder rufen die offensichtliche Musizierfreude und die greifbar gute, spürbar familiäre Atmosphäre in diesem Orchester ein begeistertes Echo bei Publikum und Presse hervor.
 
Die Kammerphilharmonie dacapo pflegt ein breites Repertoire, das von „historisch informiert“ gespieltem Barock über Klassik und Romantik bis in die Moderne reicht. Dazu kommen Uraufführungen wie die „Vier Lieder nach Rückert und Poe“ von Moritz Eggert und die vom Orchester in Auftrag gegebene „Sinfonietta“ von Vladimir Genin. 2014 trat die Kammerphilharmonie dacapo erstmalig als Ballettorchester auf, und auch als Opernorchester musiziert das Ensemble mit Begeisterung: so z.B. mit „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck, was sowohl im Rahmen des Münchner Projekts „Oper in Schulen“ als auch in zahlreichen bayerischen Theatern großen Anklang fand.
 
Einen besonderen Akzent setzt das Orchester auf die Neu- und Wiederentdeckung von Werken der Spätromantik und der gemäßigten Moderne für Kammerorchester. Hierzu zählen u.a. Schauspielmusiken von Sibelius oder Serenaden und Sinfonietten von Roussel, Nielsen, Toldrá oder Reinecke, die beim Publikum auf große Zustimmung stoßen, da sie stets neben bekannteren Werken wie Violinkonzerten von Mozart, Ouverturen von Mendelssohn oder Rossini und Sinfonien von Haydn oder Beethoven präsentiert werden. Auch die kurzen einführenden Moderationen zu den Werken und Komponisten durch Franz Schottky erfreuen sich großer Beliebtheit.
 
Je nach Werk spielt die Kammerphilharmonie bei den bis zu 10 verschiedenen Programmen pro Saison in einer flexiblen Stärke von ca. 12 - 65 Musikern und kann bei Bedarf auch zusammen mit Franz Schottkys MozartChor München zu einem Ensemble für chorsinfonische Werke erweitert werden.
 


 
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