Klaviermatinée

04. März 2018, 11:00
Münchner Künstlerhaus (Festsaal)

Als „Musikstücke, die die Empfindungen beim Herannahen und Wachsen des Morgens schildern“ bezeichnete Robert Schumann seinen Zyklus „Gesänge der Frühe“. Melancholie und Leichtigkeit sprechen aus diesem Spätwerk des Romantikers. Seine seelische Ambivalenz prägen auch die expressive Klaviersonate f-Moll, die Schumann seiner Frau Clara widmete. Das virtuose Stück fordert von jedem Pianisten höchste musikalische Brillanz – ganz wie Schuberts „Wandererfantasie“. Als der Komponist diese einmal selbst im Freundeskreis vortragen wollte und dabei ins Stocken geriet, rief er ungeduldig aus: „Das Zeug soll der Teufel spielen!“

Programm:

Robert Schumann:
Gesänge der Frühe Op.133

Klaviersonate F-moll Op.14
Franz Schubert: Wandererfantasie C-dur Op.15, D.760

Pianist: Roberto Pegoraro

NEWSLETTER
Nie mehr ein Konzert verpassen! Abonnieren Sie unseren Newsletter.